Funktionierst du gerade nur noch? Mach jetzt den Checkin!

Der Funktionier-Checkin mit den drei einfachen Fragen inklusive Auflocker-Aktion sorgt dafür, dass du wieder bei dir ankommst.

Ich zeige dir drei Fragen, die du dir zwischendurch stellen kannst. Und eine Übung, die die Anspannung aus deinem Körper holt. Zusammen in nur drei Minuten.

Die Checkin-Fragen zum Mitnehmen für den Alltag

Stell dir diese Fragen, wenn du merkst, dass du nur noch abarbeitest. Am Schreibtisch, zu Hause, in der Schlange an der Kasse. Antworte ehrlich, nicht nett.

1. Bist du gedanklich woanders?

Kreisen deine Gedanken um das, was noch sein müsste oder werden sollte – statt um das, was gerade ist?

2. Fühlst du dich angespannt oder gereizt?

Fällt es dir schwer, dich auf eine Sache zu konzentrieren – oder reagierst du mit deinen Kindern gerade oft mit Nein oder Kontrolle?

3. Was spürst du in deinem Körper?

Gibt es Stellen, die sich eng oder verspannt anfühlen – zum Beispiel Kiefer, Schultern oder Bauch? Liegen deine Zähne aufeinander?

Und die Auflocker-Aktion für zwischendurch

Stell oder setz dich hin. Atme über deine Nase ein und bringe beide Arme nach oben.

Halte den Atem und sammle all die Anspannung.

Atme dann über den Mund aus und dabei deine Lippen locker bis sie flattern. Prrrrr, wie ein Pferd.

Schüttle dabei Arme, Hände, Schultern und Nacken gut aus.

Zum Schluss lass den Kiefer bewusst hänger und atme tief über deinen Bauch ein.

Es dauert keine Minute.

Und ja, es sieht albern aus. Dein Kind / deine Kinder werden es lieben.

Mach das ruhig drei - bis fünfmal und an besonders angespannten Tagen mehrerer Male 🙂

Warum der Anti-Funktionier-Checkin funktioniert

Ich bin alleinerziehend. Ich kenne den Modus, in dem der ganze Tag nur aus Erledigen besteht: immer verfügbar, immer eine Lösung parat.

Dabei geht eine Frage verloren. Bin ich gerade eigentlich bei mir?

Dein Körper hätte längst geantwortet. Die Zähne liegen aufeinander, die Schultern stehen irgendwo bei den Ohren. Du merkst es nur nicht mehr, weil du seit Stunden im Funktionieren steckst. Und was du nicht merkst, kannst du auch nicht loslassen.

Dafür sind die drei Fragen da. Sie holen dich für kurze Zeit aus dem Abarbeiten raus, und du siehst, wo du gerade stehst.

Nur: Merken allein löst nichts. Zu wissen, dass dein Kiefer verkrampft ist, entspannt ihn nicht. Die Anspannung sitzt im Körper, also muss sie auch über den Körper wieder raus.

Deshalb kommt direkt nach den Fragen die Übung. Du schüttelst dich aus, erst die Arme, dann alles andere. Dann lässt du die Lippen flattern wie ein Pferd, prrrrr, und pustest die Spannung aus Kiefer und Gesicht.

Das sieht albern aus. Es funktioniert trotzdem, meistens schon nach wenigen Sekunden. Kiefer und Nacken werden weich, die Atmung wird von allein tiefer.

Kinder machen sofort mit. Mach die Übung ruhig drei- bis fünfmal am Tag, immer dann, wenn du merkst, dass du wieder nur noch funktionierst.

Kurszeiten & Orte

Komm auf die Matte.

Lüchow · wöchentlich

Yogaloft Lüchow

Jeden Dienstag
9:30 – 11:00 Uhr
1,5 Stunden

Salderatzen · 14-tägig

Abendkurs · „Ein Ding der Möglichkeit"

Jeden zweiten Donnerstag
18:00 – 20:00 Uhr
2 Stunden